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Fischtour nach Island

Da sind Menschen nach Island geflogen und kamen als begeisterte Fischkenner zurück.

Direkt nach der Ankunft in Reykjavik ging es los zur Saibligszuchtfarm – hier wachsen in selbstgefördertem, kristallklarem Grundwasser bei 10°C in über zwölf Monaten Saiblinge mit einem Gewicht von ca. 1,5kg heran. Eine geringe Besatzdichte der Becken mit ordentlich Strömung im Wasser sorgen für feste Muskeln und machen den Einsatz von Antibiotika überflüssig.

 

Nach einem Abendessen – es gab u. a. Saibligs-, Seeteufel- und Rotbarschfilets in großen Gußpfannen serviert, großartig – und einer kurzen Nacht ging es in aller Frühe in zwei Zerlegebetriebe. Große Steinbeisser und Kabeljau werden mit unglaublicher Geschwindigkeit in Filets und Loins zerlegt – das treibt nicht nur dem Sushifreund die Tränen in die Augen – fantastisch! Die Filets und Loins gehen noch am selben Tag in den Flieger und stehen am nächsten Vormittag bei Niggemann – frischer kann keiner! ;-)

Nebenbei lernte man, dass ein 15 Kilo schwerer Kabeljau gern zwischen 30 und 50 Lenzen auf dem Buckel hat – solche Tiere verdienen viel Respekt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschliessend ging es mit einer Propellermaschine in den Norden, Ziel war Bildadalur, ein 220 Seelenort. Der Magen war froh, dass das Frühstück schon einen Moment her war…

Dort durften wir uns eine hochmoderne Lachsfarm ansehen. Vom Ei bis zum fünf Kilo schweren Lachs, alles kommt aus einer Hand, wieder in einer unglaublichen Qualität und einem tiefen Respekt vor Tier und Natur. Die Isländer zeigen, dass man die Fische, wenn sie 100 Gramm schwer sind und allmählich auf das Leben im Salzwasser eingestellt werden, gegen die üblichsten Krankheiten impfen kann. Später ist dann in den riesigen Becken im Fjord kein Einsatz von Medikamenten notwendig. In diesen Becken genießen die Fische den Luxus, dass sie sich nur zu fünft 1000 Liter Wasser teilen müssen. Die Lachse sind frei von Wachstumshormonen und -beschleunigern, frei von Antibiotika und werden mit biologisch nicht genetisch verändertem Futter gefüttert.

 

 

Nach der Besichtigung der riesigen Zuchtbecken im Fjord und des Schlacht- und Zerlegebetriebes in Bildadalur ging es mit Geländewagen und Allradbulli über die großteils unbefestigten Straßen zurück nach Reykjavik.

Die Idee dahinter: den Weg des Lachses gehen – spätabends per Saugschlauch in den Bauch des Schiffes schwimmen, eine Nacht im Wassertank des Schiffes chillen (damit die Lachse wieder entspannen und die Stresshormone abbauen, denn dann schmeckt es der Spitze der Nahrungskette noch besser), am nächsten Tag durch den Schlauch schwimmend in den Zerlegebetrieb gelangen. Dort wird bis zum Mittag zerlegt, zugeschnitten, eingeeist und verpackt. Am frühen Nachmittag geht es mit dem LKW über die Piste nach Reykjavik, dort ab in den Flieger und am nächsten Tag steht der Lachs in Deutschland.

 

Fazit: unglaublich nette und gastfreudliche Isländer erzeugen mit höchstem Respekt vor Tier und Natur großartigste Frischfischprodukte!
Ach so, und abends wurden die Fische in high-end-Qualität, auch einmal mit Gitarren- und Gesangbegleitung des Restaurantinhabers, auf den Teller gebracht!

 

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Ralf Holzapfel hat nicht nur Talent, er weiß dieses auch zu nutzen! Was er in seiner Küche des Bildungszentrums der IG-Metal in Sprockhövel zaubert, ist einzigartig. Frisch, schmackhaft, saisongerecht und basierend auf ausgewählten Qualitätsprodukten der Region.

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Ein spannender Tag liegt hinter uns. Wir waren mit unserem Workshop „Pâtisserie“ zu Gast bei Wiacker, Café und Konditorei in Herne. Konditormeister Frank Wiacker und Michael Dyllong, Koch im Palmgarden in Dortmund und ausgezeichnet mit einem Michelin Stern, empfingen uns mit freundlichem Lächeln. „Pâtisserie ist ein eigener Beruf“, die Worte von Frank Wiacker zum Start in den Workshop.

Fleisch

Neuseeland ist traditionell ein Agrarland, dementsprechend wird mehr als die Hälfte der Gesamtfläche landwirtschaftlich genutzt. Auf den großzügigen neuseeländischen Farmen werden die Tiere bestmöglich versorgt. Ihre Aufzucht erfolgt auf riesigen Weiden, auf denen sich die Hirsche ganz im Einklang mit der Natur von Gräsern und Blättern ernähren, reines Wasser trinken und die klare Luft einatmen.