Fisch

Stör und Kaviar

Störe sind reine Süßwasserfische

Störe sind die ältesten noch existierenden Süßwasserfische. Es gibt sie schon über 200 Millionen Jahre. Entwicklungstechnisch sind sie auf der Entwicklungsstufe sich vom Süßwasser ins Salzwasser zu wandeln.

Die reinen Süßwasserarten wie z. B. der sibirische Stör sind heute eine der ältesten bekannten Arten. Die jüngeren Rassen sind Arten, welche sowohl im Süß als auch im Salzwasser leben, wie z. B. der Beluga und gelten als weiterentwickelte Art. Diese Art wächst im Süßwasser auf und wandert dann ins Meer. Inzwischen ist es gelungen, einige Störarten erfolgreich in Aquakulturen in
Deutschland und Italien zu züchten.

Die Vermarktung von Störfleisch ist dagegen recht schwierig. Es ist kaum bekannt, dass der Stör auch ein hervorragend schmeckender Speisefisch ist. Das Fleisch ist recht neutral vom Geschmack und ist von fester Struktur. Sehr gut geeignet zum Braten, Grillen oder Dünsten. Ein weiterer Vorteil ist die Grätenfreiheit des Filets.

Störe gehören zur Gattung der Knochenfische und stellen den Übergang von Knorpelfischen – wie Rochen oder Haie – zu echten Knochenfischen dar. Die Fische besitzen ein Knorpelinnenskelett und haben Knochenplatten am Kopf und Körper. Die Schwanzflosse ist asymmetrisch, an den Flanken und der Rückenlinie befinden sich scharfkantige Schmelzschuppen. Das Maul ist spitz zulaufend und es
befinden sich 2 Barteln als Tastorgane daran.

Kaviar

Störe werden aus Sicht der Verbraucher fast ausschließlich auf die Produktion von Kaviar reduziert, welcher weltweit eine der teuersten Delikatessen ist. Mittlerweile stammt immer mehr hochwertiger Kaviar von Stören, welche in Aquakulturen aufgewachsen sind und durch einen chirurgischen Eingriff nicht ihr Leben lassen müssen.

Kaviar ist grundsätzlich nichts anderes als gesalzener Fischrogen. Nur der des Störs wird als echter Kaviar bezeichnet. Qualitätsmerkmale des Kaviars sind die Korngröße und -farbe. Die Bezeichnung „Malossol“ steht für wenig Salz, „Beluga“ Kaviar ist eine der teuersten Delikatessen und sein Geschmack ist leicht sahnig, der „Ossetra“ hat kleine festere Körner als der „Beluga“ und schmeckt leicht nussig. Der „Sevruga“ gilt als der preiswerteste der drei Sorten, seine Körner sind dünnschaliger und sehr empfindlich, sein Aroma aber kräftig und würzig.

Unser Kaviar-Sortiment

Lateinische Bezeichnung Acipenser spp.
Herkunft Aquakultur Europa

Fisch

Bratwurst, Steak und Hähnchenschenkel haben heiße Konkurrenz bekommen – Fisch und andere Leckerbissen aus dem Meer sind ideal für die leichte, frische Küche. So haben sie sich in den letzten Jahren als feste und abwechslungsreiche Größe auf dem Grill etabliert. Fisch und Meeresfrüchte grillen – das ist gesund und das ist in.

Fisch

Das Wort Matjes stammt vom Holländischen Begriff "Maagdenharing" oder "Meisjes" was frei übersetzt "Mädchenhering" bedeutet. Dieses soll auf die geschlechtliche Unreife der Heringe hinweisen.
Der Start der Matjessaison hat kein festgelegtes Datum, sondern hängt vom Nahrungsangebot des Meeres im jeweiligen Jahr ab. Die Fangsaison für den Matjeshering beginnt etwa ab der dritten Maiwoche und dauert bis in den Juli hinein – die Matjessaison startet traditionell Anfang bis Mitte Juni.

Fisch

Wolfsbarsche gelten neben Doraden als beliebteste Speisefische aus dem Mittelmeerraum. Ihr festes Fleisch ist wohlschmeckend und leicht zu verarbeiten.
Durch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten ist der Wolfsbarsch sehr beliebt. Eine der bekanntesten Arten der Zubereitung ist, das ganze Tier in einer Salzkruste bei mäßiger Hitze im Ofen zu garen. Sie sind aber auch für den Grill hervorragend geeignet. Wolfsbarsche haben eine gestreckte Körperform mit elegantem Erscheinungsbild.