Molkerei

Grana Padano DOP

Aus dem Herzen der Lombardei

Das Schmuckstück hat seinen Ursprung in Italien und seine Geschichte lässt sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen.

Grana Padano DOP wird heute in der Po-Ebene, in Teilen Piemonts, Venetiens und der Emilia-Romagna produziert. Die einzigartige und unverwechselbare Qualität blieb in den ganzen Jahren unverändert. Über die Einhaltung der Richtlinien zur Herstellung und Reifung wacht das Konsortium zum Schutze des Grana Padanos.

Das Merkmal des „echten" Grana Padano DOP ist das Qualitätssiegel des Konsortiums, das nach erfolgter Prüfung jedes einzelnen Laibes in die Rinde der Käse eingebrannt wird.

Rund 600 Liter Rohmilch, aus der Morgen- und Abendmelkung eines Tages, benötigt man für die Herstellung eines Laibes von rund 35kg. Der feinkörnige Käsebruch wird von Hand in eine Form gepresst, in der der Käse dann das punktierte Rautenmuster, sowie das Kleeblatt, das ihn als Grana Padano ausweisen wird, auf seiner Rinde erlangt. Im vierwöchigen Salzbad entwickelt der Hartkäse nun
seine feste Kruste.

Der Grana Padano DOP ist ein Hartkäse mit brüchiger Struktur und elfenbeinfarbigem Teig. Dieser lässt sich unter dem Druck des mandelförmigen Hartkäsemessers in kleine Stücke oder Splitter brechen. Er wird in unterschiedlichen Reifestufen angeboten.
Geschätzt wird der Grana Padano DOP für seine vielfältigen Aromen sowohl als aromatischer Tischkäse, wie auch als Reibe- oder Kochkäse.

Herkunft Italien
Milch Kuhmilch (Rohmilch)
Fütterung Heu, saftiges Gras und frische Kräuter
Merkmale durch ein Konsortium Herkunftsgeschützt | traditionelle Herstellung | voll an Aromen | Tisch-, Reibe- und Kochkäse

Molkerei

Seit 1970 wird in der Fromagerie Bardoz im französischen Jura-Gebirge der Mont d‘Or AOP hergestellt. Der nach dem höchsten Berg des Départment Haut-Doubs benannte Käse ist ein saisonales Premium-Produkt. Hergestellt wird der Heißkäse nur in der Zeit vom 15. August bis zum 15. März.

Molkerei

Seinen Ursprung hat der Raclette-Käse in den Savoyer Alpen.
Früher bereiteten die Bergbauern auf den einsamen Almen ihren Raclette zu, indem sie diesen über dem Holzfeuer schmolzen, um danach die flüssige, heiße Käsemasse auf einen Teller zu schaben. Traditionell werden zu Raclettekäse einfache Beilagen gereicht: Kartoffeln, sauer eingelegtes Gemüse und rauchige Fleischwaren wie Schinken und Dauerwurst.
Damals wie heute werden die Käselaibe aus roher oder pasteurisierter Kuhmilch von Hand hergestellt.
Die Käselaibe besitzen einen weißen bis hellgelben Teig und eine goldgelbe Naturrinde, die während der Reifungmit Salz oder Weißwein abgerieben wird. Seine fruchtig-würzigen Aromen und den vollmilchigen Geschmack bildet der Raclette-Käse in wohlklimatisierten Reifekellern aus.

Molkerei

Jacquin arbeitet mit mehr als 50 Partnerhöfen zusammen, die das ganze Jahr über Ziegenmilch für die Käseverarbeitung liefern. Der begehrte und daher auch sehr rare Rohstoff bezieht sein Aroma aus den frischen Kräutern und Gräsern, die die Tiere saisonal veränderlich zu sich nehmen. Somit schmecken diese kleinen Käsewunder in den einzelnen Jahreszeiten auch unterschiedlich.